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renovieren unter freiem Himmel
Für eine Terrasse ist das ganze Jahr über Open-Air-Saison. Das bedeutet aber auch, dass sie
durch Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen wird. Der Effekt: Durch von oben oder unten eindringende Feuchtigkeit entstehen nach einer gewissen
Zeit Risse und Ausblühungen. Vor allem dann, wenn die Materialien nicht fachgerecht verarbeitet wurden, Achten Sie deshalb schon beim Unterbau der Terrasse darauf, dass das Wasser immer
ungehindert abfließen kann. Der Zement-Estrich sollte mindestens 5 cm dick sein und 1% Gefälle haben. Noch ein Tipp: Weil Beton ein ungünstiges Ausdehnungsverhalten zeigt, sollten die frostsicheren
Außenfliesen nicht direkt darauf verklebt werden.
Was zwischendurch dazwischen gehört. Dazwischen gehört eine Schicht Dichtungsmasse, die auf den Estrich aufgebracht werden muss.
Dies und die Herstellung eines Estrichs sollte man allerdings im Zweifel einem Fachmann überlassen. Viel einfacher ist da schon das Fliesenlegen, Dabei sollten Sie allerdings beachten,
dass Fliesenkleber und Fugenmörtel flexibel sein müssen, damit zwischen den Fliesen, aber auch zwischen Fliesen und Fundament keine Hohlräume entstehen.
Einfacher Trick: Mischen Sie Ihrem Fliesenkleber einen so genannten "Elast- Zusatz" bei.
Flüssigkeit gegen Feuchtigkeit.
Wenn Sie den Schutz Ihrer Fliesen vor Feuchtigkeit noch weiter optimieren möchten - insbesondere bei porösen Materialien - führen Sie ganz einfach eine Imprägnierung durch. Die entsprechende
lösungsmittelfreie Flüssigkeit wird mit einem Gummiwischer auf den Fliesen verteilt und ist für Terrassen ebenso geeignet wie für Balkone. Wenn Sie über die gesamte Fläche hinweg aufgetragen ist, legt sie sich
als Schutzfilm über Fliesen und Fugen. Mit Erfolg: Wasser perlt ab, selbst kleine Risse werden wasserdicht abgeschlossen. Das Ganze hält
für ein paar Monate, danach muss die Imprägnierung wiederholt werden. Aber die Mühe lohnt sich, denn auf diese Weise kann man eine vollständige Sanierung um Jahre hinausschieben.
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