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Die Sanierung und ihre Chancen.
Das Fenster zum Hof, Zimmer mit Aussicht - selbst in Hollywood spielen Fenster oft genug die Hauptrolle. Aber zu Hause wird den
durchsichtigen Freunden oftmals wenig Beachtung geschenkt. Dabei müssen sie in vielerlei Hinsicht stark sein. Sie sollen auf der einen Seite vor Wind und Wetter schützen, auf der anderen Seite freie Sicht nach
draußen ermöglichen. Dazu sollen sie möglichst leicht zu handhaben und auch in Sachen Wartung anspruchslos sein - ganz egal, ob die Rahmen aus Aluminium, Kunststoff oder aus Holz gefertigt sind. Wer wirklich gute
Fenster kaufen will, der sollte jedoch auf einige Qualitätskriterien achten. Zum Beispiel die Windbeanspruchung: Je höher ein Raum liegt, umso wiederstandsfähiger müssen die Fenster aufgrund höherer
Windgeschwindigkeit sein. Auch Regenwasser darf nicht eindringen und muss abgeleitet werden. Relativ neu ist, dass durch entsprechende Verglasung Wärme gewonnen bzw. im Raum gehalten werden kann.
Wer investiert, spart. Wer in neue Fenster investiert, betreibt aktiven Klimaschutz. Denn allein in der Bundesrepublik könnten pro Jahr 55 Milliarden Kilowattstunden gespart werden, wenn alte Fenster gegen
moderne Modelle ausgetauscht würden. Wenn alle Fenster nach dem neuesten Stand der Technik installiert würden, könnte man sogar rund 77 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr einsparen.
Unser Sparpotential ist so hoch, weil wir in punkto High-Tech-Fenster ein Entwicklungsland sind. In Deutschland ist damit erst ein ganz geringer Teil von Haushalten ausgestattet. Noch mehr Sparchancen ergeben
sich im gesamteuropäischen Raum. Nach einer Studie ließen sich hier 50 Milliarden Liter Heizöl einsparen. Ganz dicht am perfekten Einbau. Ein perfekt eingebautes Fenster kann in Sachen
Wärmeschutz stärker und massiver wirken als eine Mauerwand. Dabei spielt die Qualität der Anschlussfugen eine wichtige Rolle. Außerdem ist die Ausrichtung des Fensters innerhalb der Wand von entscheidender Bedeutung
für das wärmetechnische Verhalten.
Alles eine Frage der Schale: Wenn eine Wand einschalig gebaut ist, sollte das Fenster optimalerweise in der Mitte der Mauer eingebaut werden. Ist die Wand
zweischalig konstruiert, ist der Bereich der Dämmschicht fürs Fenster die beste Position.
Und so gehen Sie vor:
Wenn Sie neue Fenster einbauen möchten hängen Sie zuerst die Fensterflügel aus dem Rahmen. Dazu die geöffneten Flügel ankippen und aus der Verankerung am oberen horizontalen Flügelrahmen
herausheben. Sind Ihre Fensterrahmen mit Mauerankern fixiert, müssen Sie in jedem Fall noch die Metallprofile in Haltenuten einschieben, bevor Sie den Rahmen in Fensteröffnung positionieren und
ihn mit kleinen Keilen arretieren. Nehmen Sie jetzt eine Wasserwaage zur Hand und kontrollieren Sie die Ausrichtung des Rahmens. Das Fenster soll mittig sitzen. Die Korrektur der Position können
Sie vornehmen, indem Sie die Fixierung der Keile variieren. Im Anschluss werden der Rahmen fixiert. die Flügel der Fenster wieder befestigt und die Funktion überprüft. Wenn alle Teile fest sitzen und
passen, müssen Sie die Anschlussfuge zum Mauerwerk ausschäumen und eventuell zusätzlich mit dauerelastischem Silikon abdichten. Zum Ausschäumen haben sich spezielle, FCKW-freie
Zweikomponenten-Schäume bewährt, die auch nach Jahren noch formstabil sind. Nach nur 45 Minuten sind sie so weit ausgehärtet, dass sie problemlos geschnitten oder überstrichen werden können.
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