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Böse Überraschung im Anschluss: die Anschlusskosten.
Fünfstellige Beträge sind keine Seltenheit.
Wer sein Traumgrundstück gefunden hat, kann sich glücklich schätzen. Unglücklich wird man aber, wenn man von Hausanschlusskosten überrascht wird, mit denen man nicht gerechnet hat.
Unser Tipp: Bei der Wahl Ihres Grundstücks sollten Sie gleich auch überprüfen, wie hoch die Kosten für die Erschließung von Wasser, Abwasser, Strom und Gas liegen - die können nämlich leicht fünfstellig sein.
Das Problem: Die öffentliche Erschließung findet oft im nachhinein statt. Umso überraschender kommen dann die
anteiligen Kosten, die sich nach der Grundstücksgröße richten, auf Bauherrn zu. Ein Beispiel: Der Anschluss eines durchschnittlichen Einfamilienhauses an die öffentlichen Leitungen
(Strom, Wasser, Abwasser) schlägt mit ca. 7000,- EUR zu Buche, Und das nur, wenn die Leitungen bereits vor dem Grundstück liegen. Denn sonst sind die Kosten noch höher. Und noch
eine Kostenfalle gilt es zu verhindern. Wenn im Keller zum Beispiel ein Abwasseranschluss für Trockner und Waschmaschine liegen soll, müssen Sie vorher überprüfen, ob dieser Abfluss auf
dem Niveau der öffentlichen Abwasserleitung liegt. Wenn nicht, werden Pumpen nötig, die einige tausend Euro kosten. Wollen Sie einen Abwasseranschluss nachträglich installieren, hier ein guter
Rat zur Finanzierung: Für die Kosten des direkten Hausanschlusses zwischen Grundstücksgrenze und Haus können Sie Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau nutzen.
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